Freiwilligenarbeit im Ausland

Freiwilligendienst im Ausland

Warum freiwillig arbeiten im Ausland?

Du bist auf unseren Seiten unterwegs, weil dich ein Auslandsaufenthalt in Lateinamerika interessiert. Eine mögliche Form ins Ausland zu gehen, ist einen Freiwilligendienst zu absolvieren. Bestimmt hast du schon von anderen gehört, die so eine Reise unternommen haben, um freiwillig in einem sozialen Projekt mitzuarbeiten. Aber warum solltest du ohne Entgelt arbeiten und auch noch für Organisation und Unterkunft bezahlen?

Bei einem Freiwilligendienst im Ausland geht es darum, über den Tellerrand zu schauen, die Welt zu entdecken und Gutes zu tun, nicht ums Geldverdienen. Freiwillige arbeiten in Nichtregierungsorganisationen (NGOs oder auf spanisch ONGs) mit, die auf sie angewiesen sind, um den Menschen oder der Umwelt in ihrer jeweiligen Region zu helfen. Es gibt eine groβe Bandbreite an verschiedenen Organisationen und Projekten: einige kümmern sich um benachteiligte Kinder, andere um Behinderte, Kranke oder alte Menschen. Es gibt Projekte speziell für Obdachlose oder junge Mütter. Wer seine Stärken eher in anderen Bereichen als mit Menschen sieht, kann im Tierschutz mitarbeiten, in Naturschutzprojekten oder beim Bau von Wohnraum für arme Menschen.

Bildung ist das A und O einer gut funktionierenden Gesellschaft. Wo diese fehlt, bildet sich schnell ein Teufelskreis aus Unwissen, schlechter Arbeit oder Arbeitslosigkeit, Armut, oft Kriminalität und daraus resultierende Folgeschäden für Mensch und Umwelt. Wenn es dazu kommt, werden unwiederbringliche Ressourcen ausgebeutet oder falsch genutzt und Tierarten an den Rand der Ausrottung gebracht. Am Ende ergibt sich eine Umgebung, in der niemand gut leben kann und wo die Armut nur noch schlimmer wird. Hier setzen unsere Freiwilligenorganisationen an: Sie versuchen, bereits gemachte Fehler wieder auszubügeln und für die Zukunft mit Bildung vorzusorgen. Fast ausgerottete Tierarten werden geschützt, studiert und versucht, eine Reproduktion anzuregen, misshandelte Tiere gerettet und Nationalparks instand gehalten. In Gegenden mit hoher Armut sind unsere Partner vor Ort, um die Kinder mit Bildungs- und Freizeitangeboten zu erreichen, damit sie trotz allem glückliche Kinder sein können und hoffentlich später den Teufelskreis der Armut durchbrechen können.

JEDER kann in so einem Projekt mitmachen, auch du! Du verdienst kein Geld, aber zu sehen, wie etwas mit der eigenen Hände Arbeit entsteht, wie Kinder dich anlächeln, weil du ihnen einen schönen Tag bereitet hast, wie Tiere sich unter deiner Pflege erholen oder Pflanzen, die du gesetzt hast, grösser werden, das ist unbezahlbar. Vor allem, wenn man weiß, dass deine Arbeit an dieser Stelle wirklich einen Unterschied macht.

Du hilfst mit deiner freiwilligen Arbeit nicht nur den Menschen im Projekt deiner Wahl, sondern nicht zuletzt auch dir selbst: Du erweiterst deinen Horizont, lernst eine neue Sprache, tauchst in eine andere Kultur und Mentalität ein und wirst so flexibler, widerstandsfähiger und persönlich reifer. Perfekt ist es natürlich, wenn du einen Freiwilligendienst in einem Projekt absolvieren kannst, das sich mit deinem Beruf oder Studienfach befasst. Und wenn dem nicht so ist, entdeckst du vielleicht ungeahnte Talente oder neue Interessen!

Wie der Name schon sagt, geht es bei der Freiwilligenarbeit um deine Arbeitskraft, im Projekt bist du nicht im Urlaub. Trotzdem bleibt dir Freizeit, um Land und Leute kennenzulernen. Es gibt Projektstellen für jeden Geschmack: In interessanten Städten mit viel Kulturangebot, im Dschungel, in der Weite Patagoniens… du hast die Wahl! Bei allem Abenteuer darfst du nicht vergessen, dass dir mit der Platzierung in einem Projekt eine groβe Verantwortung übertragen wird. Die Projekte sind auf deine gewissenhafte und proaktive Mitarbeit angewiesen.

Wenn du dich für einen Freiwilligendienst in Lateinamerika entscheidest, organisieren wir für dich gern die Platzierung in einem Projekt im Land deiner Wahl. Wir kümmern uns um deine Unterkunft und eine gute Vorbereitung. In jedem Projekt gibt es einen Ansprechpartner für die Freiwilligen und wir sind per Telefon und Email immer für dich da.

 

Unsere Zielländer für Freiwilligenarbeit in Lateinamerika

In welchem unserer Zielländer möchtest du die Welt ein kleines bisschen besser machen? Überall auf dem Kontinent gibt es leider noch ein sehr groβes Gefälle zwischen arm und reich und dementsprechend drastische soziale Ungerechtigkeiten. Das gilt auch für wirtschaftlich stark aufgestellte Länder mit hoher Entwicklung wie z.B. Chile, Uruguay oder Costa Rica.

Trotz aller Probleme bezaubern die Länder Lateinamerikas jeden Besucher. Sie bieten unglaublich schöne Naturwunder, interessante Kulturen, Bräuche und Feste, freundliche, hilfsbereite Einwohner und vielfältige kulinarische Erfahrungen. So unterschiedlich die Kulturen Lateinamerikas sind, sie alle werden dir exotisch vorkommen und alle haben eines gemeinsam: Die Familie ist das wichtigste für die Menschen! Tiefer Dschungel, weiße Strände, endlose Weite…welches Traumziel darf es sein?

Viele belassen es nicht bei nur einer Reise nach Lateinamerika, zu faszinierend und zu groβ ist der Kontinent. Die Lebensfreude der Menschen, die sich auch unter widrigen Umständen selten beklagen, tolle Rhythmen, eine entspannte, pragmatische Herangehensweise an das Leben, eine faszinierende Tierwelt und atemberaubende Naturkulissen werden auch dich für immer verzaubern!

Wir möchten dir nun unsere Zielländer kurz etwas näher vorstellen:

Freiwilligenarbeit in Chile
Eine Legende sagt, Gott habe nach der Schöpfung der Welt von allem noch etwas übrig gehabt und es einfach hinter den Bergen abgelegt – so entstand Chile. Wenn man sich dieses lange schmale Land zwischen Anden und Pazifik anschaut, ist man geneigt, das zu glauben. Ob Strände, Regenwald, Wüste, Geysire, Fjorde, Weinberge, grüne Wiesen, Seen, (aktive) Vulkane, Eisberge und Hochgebirge, es ist wirklich von allem etwas dabei. Genauso breit ist die Palette der Tiere, die in Chile heimisch sind. Pinguine in freier Natur zu erleben ist hier gar nicht schwer. Chile ist sehr europäisch geprägt, Ureinwohner sind nur in wenigen Regionen stark vertreten. Die großen Städte sind modern und recht hoch entwickelt. Das Reisen in Chile ist sicher und komfortabel, aber die Preise sind ähnlich wie in Deutschland, man braucht also eine belastbare Reisekasse. Die Menschen sind sehr stolz auf ihr Land und freuen sich ehrlich, wenn es Ausländern hier gefällt. Die Unterschiede der Lebensweise zwischen Stadt und Land sind deutlich: während der Businessbezirk von Santiago „Sanhattan“ genannt wird und es von umherhastenden Schlipsträgern und Starbucks-Filialen nur so wimmelt, sieht man auf dem Land Huasos (Cowboys) mit Strohhüten auf Pferden gemächlich durch die Gegend reiten. Genauso groß wie dieser Gegensatz ist das Gefälle zwischen arm und reich. Glitzernde Nobelviertel und ärmliche Baracken liegen nicht nur in Santiago teils nur wenige Kilometer auseinander.

Freiwilligenarbeit in Peru
Den meisten fällt auf Anhieb Machu Picchu ein, dann die Inka und dann kommt bei vielen erst einmal eine Pause… ach ja, die Nazca-Linien! Peru war jahrhundertelang Zentrum des Inkareiches und ein guter Teil der Bevölkerung besteht aus Nachfahren der Inka. Auch Peru bietet eine Vielfalt von Landschaften, von der Küste mit schönen Stränden im Westen über das Hochland und die Hochanden im Zentrum bis zum Amazonasbecken mit tiefgrünem Dschungel im Osten. Faultiere, Affen, Jaguare, Anakondas und Schildkröten sind hier ebenso zuhause wie Seelöwen und natürlich Alpacas, Lamas, Chinchillas und Kondore. Die Peruaner sprechen langsam und deutlich, ein gutes Reiseziel also für Spanisch-Anfänger. Der „Hit“ in Peru ist die Küche, die mittlerweile als eine der besten der Welt anerkannt ist.

Freiwilligenarbeit in Costa Rica
Klein, aber oho beschreibt am besten dieses ebenso schöne wie kuriose kleine Land in Mittelamerika. Die Bevölkerung nennt sich selbst „Ticos“ und ihr Motto lautet: „Pura Vida“ („pures Leben“), eine gute Beschreibung für ihre sehr relaxte Lebenseinstellung. Tier- sowie Naturschutz werden hier schon lange groß geschrieben, sodass Costa Rica als „best practice“ für andere Länder gelten kann. Papageien, Kolibris, Schmetterlinge, Frösche, Schlangen, Faultiere, Affen, Krokodile und Wildkatzen kommen hier vor, ebenso wie die bedrohten Meeresschildkröten, um die sich mehrere unserer Partnerprojekte kümmern. Tropische Wälder, Strände wie aus dem Bilderbuch und besagtes „pura vida!“ werden dich begeistern! Dazu kommt, dass Costa Rica eines der am besten entwickelten Länder Lateinamerikas ist und eines der wenigen weltweit ohne Armee. Durch den regen Tourismus sind die herzlichen Ticos an Ausländer gewöhnt und werden dir gerne ihr kleines Land näherbringen.

Freiwilligenarbeit in Ecuador
Ecuador liegt direkt auf dem Äquator und weist eine besonders hohe Artenvielfalt auf, vor allem dank der tropischen Regenwälder. Leider ist es auch eines der ärmsten Länder Lateinamerikas. Ein großer Anteil der Ecuadorianer stammt von der ursprünglichen indigenen Bevölkerung ab. Die Ecuatorianer gehen das Leben im Allgemeinen eher entspannt an…Pünktlichkeit kannst du hier nicht erwarten, dafür aber lernen, dass es auch ohne geht. Wer sich in seinem „wahren Leben“ gestresst fühlt, für den könnte ein Freiwilligendienst in Ecuador das richtige Gegenmittel sein. Auch die berühmten Galapagos Inseln zählen zu Ecuador, du kannst deinen Freiwilligendienst sowohl dort, als auch auf dem Festland absolvieren. Wo auch immer, du wirst in jedem Fall dem ein oder anderen exotischen Tier begegnen. Achtung, Piranhas gehören auch dazu!

Freiwilligenarbeit in Guatemala
Guatemala war einst das Zentrum des Maya-Reiches und bis heute sieht man ihre Spuren überall: In den Menschen, die von ihnen abstammen, in der Sprache (nur die Hälfte der Bevölkerung spricht Spanisch als Muttersprache), der Kleidung, den Bräuchen und nicht zuletzt in spektakulären historischen Stätten wie Tikal. Guatemala ist eines der kulturell interessantesten Länder Lateinamerikas, leider auch eines derer mit großer Armut. Das Leben der meisten Menschen ist einfach und hart, oft geprägt von Mangel und Überlebenskunst. Kinder kommen oft zu kurz oder müssen schon früh ihren Familien helfen. Mehrere Freiwilligenprojekte in Guatemala drehen sich daher um den Schutz von Kindern und ihren Bedürfnissen. Das entbehrungsreiche Leben lässt den Menschen in Guatemala kaum Luft, sich um die Umwelt und den Tierschutz zu kümmern, sodass auch hierfür Freiwillige dringend gebraucht werden.

Freiwilligenarbeit in Bolivien
Bolivien ist bei Touristen vor allem wegen des wunderschönen Titicacasees mit seinen schwimmenden Inseln beliebt. Ein weiteres Must-See ist die endlose Salzplatte Salar de Uyuni, wo man sich fühlt wie auf einem anderen Planeten. Weite Teile Boliviens liegen auf dem Altiplano, einem Hochplateau der Anden, daher leben viele Bolivianer in Höhen von 3500 Metern und mehr. Gegen die Höhenkrankheit solltest du mit Cocatee oder Ähnlichem vorsorgen. Aber nicht alles hier ist hoch oben, ein Teil des Landes umfasst auch das Amazonasbecken mit seinem tiefgrünen Dschungel und vielen exotischen Tierarten. Auch Bolivien gehört zu den ärmsten Ländern des Kontinents, viel Hilfe wird benötigt um wenigstens der ärgsten Armut etwas entgegen zu setzen. Wenn du dich auf Bolivien und seine Bewohner einlässt, wirst du eine völlig andere Lebensweise kennenlernen: die Uhren scheinen hier langsamer zu ticken, die Menschen sind trotz aller Sorgen gelassen und geduldig.

 

Freiwilligenarbeit unter 18
Du hast deinen Schulabschluss in der Tasche und weißt noch nicht genau, wo es im Leben langgehen soll? Oder du möchtest dir eine Auszeit vom Alltag gönnen, neues entdecken, das Leben erleben, den Horizont erweitern, bevor die Lernerei an der Uni oder in der Ausbildung weitergeht? Dann bist du bei South America Inside genau richtig. Auch wenn du erst 17 Jahre alt sein solltest, können wir dich in einem Freiwilligenprojekt platzieren, wenn deine Eltern sich einverstanden erklären.

Wir bei South America Inside haben alle unsere Partnerprojekte genauestens unter die Lupe genommen und geprüft, welche davon auch für Freiwillige unter 18 Jahren geeignet sind. Dabei ging es besonders um gute Erreichbarkeit, die Art der Unterkunft, die Art der Betreuung durch den Ansprechpartner vor Ort, etc. Die Projekte, die wir für geeignet befunden haben, weisen in der Programmbeschreibung den Hinweis „Mindesalter:17 Jahre“ auf.

Jung geblieben? Bring dich ein!
Freiwilligenarbeit im Ausland ist nicht nur etwas für Schulabgänger oder Studenten. Gerade Menschen mit ein paar Jahren mehr „auf dem Buckel“ können oft wertvolle Lebenserfahrung einbringen und man ist ja schließlich nur so alt, wie man sich fühlt! Wichtiger als die Jahreszahl auf dem Ausweis sind die Fähigkeit, sich anzupassen, die Lust sich einzubringen und etwas Neues zu entdecken und zu lernen.

Rentner können jederzeit gerne anfragen, wir finden das passende Projekt für jeden! Auch Berufstätige sind willkommen, denn die meisten unserer Partnerprojekte für freiwillige Arbeit, die wir bei South America Inside anbieten, haben eine Mindestteilnahmedauer von nur von nur zwei Wochen. Ein Freiwilligendienst in Lateinamerika lässt sich also sogar während eines regulären Jahresurlaubs realisieren.

Wenn du also als junger Mensch keine Gelegenheit hattest, dich in ein Abenteuer im Ausland zu stürzen, oder du deine weltoffene Seite erst später entdeckt hast – kein Problem, das lässt sich nachholen, wir organisieren das! Unsere Freiwilligen berichten uns immer wieder, dass ihr Auslandsaufenthalt altersunabhängig eine sehr wertvolle, lehrreiche und schöne Erfahrung war.

 

Karriereschub dank Freiwilligenarbeit
Auslandsaufenthalte werden inzwischen in vielen Branchen vorausgesetzt. Kaum sonst irgendwo werden soft skills wie Kreativität, Teamgeist, Flexibilität, Toleranz, Problemlöseorientierung, Kommunikationsvermögen und Belastbarkeit so entwickelt und trainiert wie bei einem Freiwilligendienst im Ausland. Dass man hart im Nehmen ist und anpacken kann wo es gebraucht wird, zeigt man damit obendrein. Wenn dann noch hinzukommt, dass man eine fremde Sprache, vorzugsweise eine andere als englisch, beherrscht, ist das Paket perfekt. Personaler achten auf diese Passagen im Lebenslauf, denn sie können einen wichtigen Unterschied machen. Je nach Fachbereich, kannst du bei deinem ehrenamtlichen Engagement sogar Fachkenntnisse für deinen (späteren) Beruf erwerben oder ausbauen. Nicht nur Pädagogen und Sozialarbeiter bilden sich zum Beispiel bei der Arbeit mit Kindern und benachteiligten Erwachsenen weiter, auch Mediziner, Therapeuten jeder Art, Psychologen, Designer, Linguisten, Sportler, Künstler und viele mehr können hier ihr Wissen einbringen und wertvolle Praxisübung mitnehmen.

Biologen, Geographen, Landschaftsgärtner, Politikwissenschaftler, überzeugte Naturschützer, an Selbstversorgung interessierte oder politisch engagierte Teilnehmer nehmen vielleicht am meisten aus einem Naturschutzprojekt oder aus der Entwicklungsarbeit mit lokalen Gemeinden mit.

Praktisch begabte Freiwillige, Techniker, Handwerker und andere werden nicht nur im Hausbau eingesetzt, sondern können auch bei allen anderen Projekten zeigen, was in ihnen steckt: Indem sie zum Beispiel die Kinder animieren, selbst etwas zu bauen, das funktioniert; die Infrastruktur instand halten, neue Projekte entwerfen und realisieren, Wanderwege in Nationalparks anlegen, benachteiligte Jugendliche für Handwerk oder Technik begeistern und vieles mehr. Alle Türen stehen offen!

 

Freiwilligenarbeit – Ein Geben und Nehmen
Was hast du davon? – eine Frage, die so mancher Freiwillige besorgten Großeltern und anderen wohlmeinenden Menschen schon beantworten musste… Geld jedenfalls nicht. Dafür bekommst du auβer Lebenserfahrung, persönlicher Reife und einer neuen Sprache so viel Unbezahlbares zurück:
- Ein zutraulicher Blick eines Tieres, um das du dich gekümmert hast…
- Brennende Fragen von interessierten Menschen, für die du so etwas wie ein Fenster zu einer anderen Welt bist…
- Ein kleines Lächeln von einem Kind, das bisher nicht viel zu lachen hatte…
- Zusehen, wie kleine Meeresschildkröten es dank dir in den Ozean schaffen…
- Eine Umarmung von einem alten Menschen, der viel zu einsam ist…
- Eine Bande kleiner Rabauken, die dich verfolgen, weil du für sie ein Held bist…
- Sehen, wie unter deinen Händen etwas Neues, nützliches entsteht, das dringend gebraucht wird…
- Das Wissen, dass du das Leben anderer Menschen am anderen Ende der Welt, für eine Weile lang bereichert hast…
- …und vieles mehr…

Darüber hinaus wirst du viel über dich selbst lernen: Dass du evtl. sehr deutsch „tickst“ und es bisher nicht wusstest. Wo deine Frustrations- und Toleranzgrenze liegt, wo deine körperlichen Grenzen sind, wie flexibel du bist und vieles mehr. All das zusammen erweitert deinen Horizont und du wirst anders heimkehren als du losgefahren bist – reifer, toleranter, belastbarer.

 

Freiwilligenarbeit im Tierschutz
Tierschutzprojekte gibt es nicht nur auf dem Land, sondern in jeder denkbaren Umgebung: Heime für Straßenhunde- und Katzen in den Städten, Auffangstationen für verletzte Wildtiere im Dschungel oder Schildkrötenschutz an der Küste. Wer tierlieb ist und sich einbringen möchte, findet in fast jeder Region ein Projekt – eine schwierige Wahl. Zu den Aufgaben können gehören: Pflege und Fütterung, Instandhaltung der Gehege, Fundraising, Vermittlung von Haustieren an neue, verantwortungsvolle Besitzer, Dokumentation und vieles mehr.

Freiwilligenarbeit im Naturschutz
In vielen Ländern ist leider das Wissen um ökologische Zusammenhänge noch nicht sehr weit verbreitet. Das führt oft dazu, dass nicht aus Desinteresse, sondern aus Unwissen Luft und Gewässer verschmutzt und Landstriche vermüllt werden und vielen Tieren der Lebensraum Stück für Stück entzogen wird. Das zieht nicht nur die unmittelbar betroffenen Gegenden in Mitleidenschaft, sondern auf Dauer die ganze Welt, denn verschmutztes Wasser und dreckige Luft machen an keiner Grenze halt.

Dagegen helfen nur zwei Dinge:
1) Bildung und Umwelterziehung von klein auf. Dies wirkt nachhaltig, braucht aber Zeit, im schlimmsten Fall eine ganze Generation.
2) Sofortmaßnahmen: Wiederaufforstung, Tierschutz, Müllbeseitigung, das Anlegen und Pflegen von Naturschutzgebieten.

Wir bieten in beiden Bereichen Projekte an, in denen du mithelfen kannst, ein ganz kleines Stückchen „die Welt zu retten“.

Freiwilligenarbeit mit Kindern
Der Freiwilligendienst mit Kindern bietet eine riesige Bandbreite an Möglichkeiten: Vom Unterricht in öffentlichen, oft abgelegenen Schulen, über die Betreuung in Kindergärten armer Gegenden, die Mitarbeit in Kinderheimen und Sonderschulen bis hin zur Pferdetherapie für behinderte Kinder oder Umwelterziehung gibt es eine Menge zu tun. Die Arbeit mit den Kindern ist sehr anstrengend und trotzdem einer der beliebtesten Arbeitsbereiche, weil man von den Kindern so viel zurück bekommt, dass sich jede Anstrengung lohnt. Bist du kinderlieb, machst gerne „Quatsch“, bist aber verantwortungsvoll, bist du kreativ, sportlich oder gut im basteln, zuhören oder lehren? Dann wirst du dich in einem unserer Kinderprojekte pudelwohl fühlen.

Farm Stay – anpacken auf dem Land
Du träumst schon seit der Kindheit von Pferden in einem weiten, wilden Land? Oder würdest du gerne einmal ausprobieren, inwieweit man als Selbstversorger autark sein kann und was das für das tägliche Leben bedeutet? Oder möchtest du einfach mal das Landleben aus der Nähe kennenlernen, aber mit einer Prise Abenteuer? Dann ist einer unserer Farm-Stay-Aufenthalte das Richtige für dich. Es gibt verschiedene Optionen: Du kannst z.B. auf einer Pferdefarm in Südamerika leben und mitarbeiten. Wir arbeiten mit Pferdefarmen in verschiedenen Ländern wie z.B. Chile oder Paraguay zusammen. Du kannst auch auf einem „normalen“ Bauernhof, z.B. in Patagonien mithelfen und von dort aus in diese faszinierende Region eintauchen. Wer es wärmer und exotischer mag, ist bei einer Selbstversorger-Community in Mittelamerika gut aufgehoben.

Zwei Fliegen mit einer Klappe: Erst Sprachkurs, dann Freiwilligenarbeit
Du traust dich nicht nach Lateinamerika, weil du noch kein oder nicht genug Spanisch kannst? Dieser Punkt ist nicht zu unterschätzen, denn im allgemeinen kommt man in Lateinamerika mit Englisch nur sehr begrenzt weiter. Die meisten Menschen sind es nicht gewöhnt, eine andere Sprache zu sprechen oder zu lernen, denn bis auf Brasilien wird ja in der ganzen Region Spanisch gesprochen.

Trotzdem: kein Problem! Wir arbeiten mit 25 Sprachschulen in 13 Ländern zusammen, das heißt, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Du kannst vor dem Beginn deiner Freiwilligenarbeit einen Spanischkurs belegen und danach woanders in einem Projekt arbeiten. Oder du kannst, wenn du wenig Zeit hast, ein Freiwilligenprojekt wählen, das nah bei einer Sprachschule liegt, sodass du beides im gleichen Zeitraum kombinieren kannst.

Natürlich kannst du auch mit rudimentärem Spanisch überleben und einfach ins kalte Wasser springen. Sehr viel bereichernder und interessanter wird der Aufenthalt aber, wenn du die Menschen um dich herum wirklich verstehst und dich selbst auch mitteilen kannst.

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