Umweltschutz und Öko-Tourismus in einer Lodge

Umweltschutz und Öko-Tourismus in einer Lodge
Program Facts
EC-WN104
Ecuador
Freiwilligenarbeit
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Buchungs-Nr.

EC-WN104

Programmart

Freiwilligenarbeit, Naturschutz

Ort

Nanegal, Provinz Pichincha, Ecuador

Tätigkeiten

Instandhalten der Wanderwege, Arbeit im organischen Garten, landwirtschaftliche Projekte, Anlegen eines Gartens speziell für Kolibris, Wiederaufforstungsprojekte, Arbeit im Orchideengarten, allgemeine Instandthaltungsarbeiten, Öko-Tourismus

Arbeitszeiten

5-8 Stunden/Tag, an 5 Tagen/Woche

Programmbeginn

Ganzjährig, an jedem Tag möglich

Dauer

Mindestens 2 Wochen, maximal 6 Monate

Mindestalter

18 Jahre

Sprache

Mittlere Spanisckenntnisse. Buche auch deinen Spanischkurs in Ecuador mit uns.

Voraussetzungen

Keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich, aber das Leben in der Natur sollte dir nichts ausmachen.

Unterkunft

Mehrbettzimmer in Volunteer House oder Öko-Lodge

Verpflegung

Vollpension

Lage

Im Nebelwald, ca. 2 Stunden nordwestlich von Quito

Klima

Suptropisches Klima; das ganze Jahr über durchschnittlich 15-20° C am Tag.

Impfempfehlung

Keine Imfpungen vorgeschrieben. Bitte frage auch deinen Arzt um Rat.

Internet*

Internet mit beschränkter Nutzung im Verwaltungsbüro des Projekts verfügbar

Betreuung vor Ort

Volunteer Koordinator vor Ort im Projekt

24/7 Notfall-Nr.

Mit den Buchungsunterlagen erhältst du unsere 24-Stunden Notfallnummer, unter welcher du uns im Ernstfall an 7 Tagen die Woche rund um die Uhr erreichen kannst.

Ins Reisegepäck

Bequeme Kleidung, Taschenlampe mit Extrabatterien, Regen- und Sonnenschutz

Anmeldung

Bewerbung jederzeit möglich, mindestens aber 4 Wochen vor Beginn.
(Download Anmeldeformular)

Versicherung

Auslandskrankenversicherung für Ecuador obligatorisch!


*Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass in Südamerika, insbesondere in abgelegenen Gebieten, wo viele unserer Freiwilligenprojekte stattfinden, die Mobilfunk- oder Internetverbindung nicht immer zuverlässig und schnell funktioniert.

Dieses Freiwilligenprojekt findet auf einer Öko-Lodge im nordwestlichen Andengebirge von Ecuador statt. Diese liegt wunderschön inmitten des Nebelwalds auf einer Höhe von fast 1.900 Meter. Das Gebiet ist ein globaler "hotspot" im Bezug auf Artenvielfalt. Über 1500 verschiedene Pflanzenarten, einschliesslich Orchideen, Bromelien und andere Aufsitzerpflanzen findet man hier. Ausserdem leben über 390 für unser Verständnis exotische Tierarten in dieser Gegend, einschliesslich der bedrohte andinische Brillenbär.

Die Lodge wurde vor über 35 Jahren als agrarwirtschaftliche Kooperation mit der Absicht gegründet, Bauernfamilien, die sonst keine Einkommensalternativen haben, einen Ort zur Verfügung zu stellen, an dem sie Getreide anbauen und Vieh züchten können. Mit der Zeit wurde jedoch klar, dass der abgelegene Nebelwald für diese Vorhaben nur sehr schlecht geeignet ist und es für Bewohner und Umwelt weitaus wertvoller ist, den Wald intakt zu halten. Daher setzt sich die Kooperation heutzutage für den Naturschutz und die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen ein. Ausserdem bemüht sie sich, grosse Teile des Waldes mit einheimischen Bäumen wieder zu regenerieren.

In der Zwischenzeit hat sich auch der Öko-Tourismus zu einer lukrativen Einnahmequelle entwickelt. Dieser erlaubt es, den Nebelwald nachhaltig zu schützen und die Besucher über das sensible Ökosystem zu informieren.

Als eines von wenigen Projekten in diesem Gebiet spielt dieses Freiwilligenprogramm eine wichtige Rolle, um den Umweltschutz und den Öko-Tourismus zu intensivieren und die Besucher auf die Besonderheiten und die Notwendigkeit des Naturschutzes aufmerksam zu machen. Auch die umliegenden Gemeinden profitieren von dem Projekt und den Volontären, die sich für das Wohl und die Ausbildung der Gemeindemitglieder, in besonderer Weise Kinder, einsetzen.

Die Freiwilligen teilen nicht nur die kleinen Wunder des Nebelwalds mit den Einheimischen, sondern werden auch von der grossen Gastfreundschaft, der lebhaften Musik, und ihrem Enthusiasmus für die Natur angesteckt. Sie arbeiten direkt mit den Einheimischen zusammen, was reichlich Gelegenheit bietet, das ländliche Ecuador in seiner Ursprünglichkeit kennenzulernen, Spanischkenntnisse zu verbessern und sich Insider-Wissen über den Nebelwald anzueignen.

 

Erfahrungsbericht FreiwilligenprojektErfahrungen von Teilnehmern
Hier kannst du den Erfahrungsbericht von Alexandra lesen und erfahren, wie es ihr auf der Öko-Lodge ergangen ist.

 

 

 

Landesinformationen EcuadorAuslandsaufenthalt in Ecuador
Warum für einen Freiwilligendienst nach Ecuador? Lies hier mehr über Land und Leute und erfahre, warum Ecuador genau richtig für einen Aufenthalt in Südamerika ist.

 

Das Freiwilligenprojekt auf der Öko-Lodge besteht schon seit dem Jahr 2000 und empfängt sowohl vereinzelte Freiwillige als auch Gruppen. Der Einsatz der Freiwilligen ist ein wichtiger Bestandteil, um das riesige Schutzgebiet, welches die Lodge betreibt, instandzuhalten und nachhaltig zu schützen. Gleichzeitig stellt der Öko-Tourismus für die Lodge eine nachhaltige und alternative Einnahmequelle dar, was für den Erhalt des Nebelwalds sehr wichtig ist. Die Lodge setzt sich zum einen sehr für den Tier- und Umweltschutz ein. Zum anderen stellt der Öko-Tourismus einen sehr arbeitsintensiven Geschäftszweig dar und die Lodge ist um jeden Freiwilligen dankbar, der tatkräftig mit anpacken möchte. Deine Aufgaben liegen in erster Linie im Outdoor Bereich.

Nachfolgend eine Liste mit möglichen Tätigkeiten, die auf dich zukommen können:
  Instandhalten der Wege: die Wege müssen regelmässig kontrolliert und ausgebessert werden, da sie sich
   mit der Zeit abnutzen oder abgelegenere Wege sehr schnell zuwachsen.
  Instandhaltung der Logde und der Gästehäuser: Reperaturen, Reinigung der Zimmer und Mithilfe in der Küche 
  Landwirtschaftliche Projekte: An- und Abbau von Kaffee und Rohrzucker. Herstellung von "panela"
   (Zucker) auf traditionelle Art und Weise.
  Allgemeine Instandhaltungsarbeiten: Rund um die Lodge gibt es immer etwas zu tun. Gebäude müssen
   ausgebessert werden, Erweiterungen müssen erbaut oder Einrichtungen neu gestaltet werden.

Normalerweise arbeitest du von Montag bis Freitag, täglich ungefähr 5-8 Stunden. Der Arbeitstag beginnt gegen 8:00 Uhr. Bitte bedenke, dass die Arbeitszeit auch immer vom Arbeitspensum, den Wetterbedingungen und nicht eingeplanten Situationen abhängt. Flexibilität ist gefragt! 

Als Freiwilliger wirst du die Möglichkeit haben nach und nach in allen Tätigkeitsbereichen mitzuarbeiten. Die Lodge hat seit ein paar Jahren auch ein eigenes Labor. Dieses dient internationalen Wissenschaftlern als Arbeitsstelle. In der letzten Zeit kamen vermehrt Biologen oder andere Wissenschaftler auf die Lodge, angezogen von der ausserordentlichen Artenvielfalt, die es in der Umgebung zu erforschen gibt. Wenn du als Freiwilliger an einem bestimmten Gebiet (Biologie, Forstwirtschaft, etc.) interessiert bist oder vielleicht sogar selbst zu einem Thema forschen willst, kannst du dies mitteilen. In Rücksprache mit den Verantwortlichen wird dann abgeklärt, ob eine Umsetzung deines Projekts möglich ist.

Je nachdem in welchem Projekt du gerade arbeitest, bist du entweder in der Lodge oben in den Bergen oder im Gästehaus (Volunteer House) unten im Tal untergebracht. Die Lodge befindet sich im Herzen des Nebelwalds in einer Höhe von knapp 1.900 Metern. Sie bietet eine unglaublich schöne Panoramasicht auf den Nebenwald von Ecuador. Auch das Gästehaus im Tal liegt besonders schön, allerdings deutlich niedriger als die Lodge. In beiden Unterkünften wirst du mit Vollpension versorgt und es stehen Duschen mit warmem Wasser sowie Bettwäsche zur Verfügung. Auf Vegetarier oder Personen, die spezielle Ernährungspläne einhalten, wird natürlich Rücksicht genommen.

Das Verwaltungsbüro der Lodge befindet sich unten im Tal. Wirst du zum Arbeiten in der Lodge eingeteilt, verbringst du normalerweise die Tage von Montag bis Freitag oben in den Bergen und gehst für das Wochenende in das Gästehaus im Tal. Die Lodge und das Gästehaus sind ca. 40 Minuten Autofahrt plus Fussmarsch von ca. 90 Minuten voneinander entfernt. Das klingt zwar etwas anstrengend, aber in Ecuador ist man weite Entfernungen gewohnt und die herrliche Landschaft macht die Distanz sehr abwechslungsreich und unterhaltsam.

In beiden Unterkünften gibt es Schlafräume in verschiedenen Grössen. Sie beherbergen zwischen zwei bis acht Personen. Falls das Freiwilligenprojekt voll gebucht ist, kann es auch vorkommen, dass Männer und Frauen in gemischten Zimmern untergebracht werden. Mit etwas Respekt und Rücksicht auf die Mitbewohner hat dies aber noch nie zu Problemen geführt.

Solarzellen versorgen die Lodge nur begrenzt mit Strom, aber die lauen Nächte und die Geräusche der Tiere im Nebelwald lassen sich ohnehin viel besser bei gedämpftem Kerzenlicht oder dem Strahl aus der Taschenlampe geniessen. Das Gästehaus im Tal hingegen wird vom öffentlichen Stromnetz versorgt. Unten im Tal ist auch Internet verfügbar, oben auf der Lodge nicht.

Die Wochenenden kannst du mit Schwimmen, Sport treiben oder bei der Vogelbeobachtung verbringen. Oftmals schliessen sich die Freiwilligen (sofern mehrere zum gleichen Zeitpunkt vor Ort sind) zusammen und machen kleinere Ausflüge in die nähere Umgebung gemeinsam.

Die Freiwilligenarbeit in einer Lodge in Ecuador enthält:
  Beratung durch unsere erfahrenen Mitarbeiter
  Übersetzung der Anmeldeunterlagen
  Platzierung im Freiwilligenprojekt
  Einführungsgespräch vor Ort
  Programm-Handbuch
  Ansprechpartner vor Ort
  24/7 Notfallnummer
  Mehrbettzimmer in Volunteer House
  Vollpension
  Information zu einer passenden Auslandsreisekrankenversicherung
  Flugbuchungsservice (optional und kostenlos)
  Teilnahmezertifikat

Nicht im Preis inbegriffen:
  Flug
  Reisekrankenversicherung
  Fahrten mit öffentl. Verkehrsmitteln vor Ort

Preise:

Programm / Dauer

2
Wochen

3
Wochen

4
Wochen

Zusatz-
woche

Volunteer House
(Vollpension)

465 €

610 €

755 €

145 €

Zzgl. Anmeldegebühr von 100 €.

 

Optional buchbar:

Reisekranken-versicherung 

Mehr Infos hier


Anmerkung:
Eine Woche entspricht 7 Tagen und 6 Nächten.

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Roman Preidel
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