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Programme

ECUADOR - Umweltschutz und Öko-Tourismus in einer Lodge  Ecuador

ECUADOR - Umweltschutz und Öko-Tourismus in einer Lodge Projekt: Tiere und Natur
Buchungsnr.: EC119
Land: Ecuador +
Lage: Nordwestlicher Nebelwald, in der Nähe von Nanegalito
Mindestaufenthalt: 2 Wochen
Startdatum: das ganze Jahr über buchbar.
Preis: ab 2 Wochen, 320 EUR

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Aufgaben

  • Wege instandhalten
  • Bäume pflanzen
  • Garten für Kolibris anlegen
  • Gartenarbeit im organischen Garten 
  • Den grossen Orchideengarten pflegen
  • Kaffeanbau
  • Zuckerrohranbau und auf natürliche Art Zucker herstellen

Das Freiwilligenprojekt auf der Eco-Lodge besteht schon seit dem Jahr 2000 und empfängt sowohl vereinzelte Freiwillige als auch Gruppen. Der Einsatz der Freiwilligen ist ein wichtiger Bestandteil, um das riesige Schutzgebiet, welches die Lodge betreibt instandzuhalten und nachhaltig zu schützen.

Der Öko-Tourismus stellt für die Lodge gleichzeitig eine nachhaltige und alternative Einnahmequelle dar und dies ist für den Erhalt des Nebelwalds sehr wichtig. Die Lodge setzt sich sehr für den Tier-und Umweltschutz ein. Öko-Tourismus ist ein sehr arbeitsintensiver Geschäftszweig und die Lodge ist um jeden Volontär dankbar, der tatkräftig mit anpacken möchte. Deine Aufgaben liegen in erster Linie im Outdoor Bereich.

Nachfolgend eine Liste mit möglichen Tätigkeiten, die auf dich zukommen können.

  • Instandhalten der Wege: die Wege müssen regelmässig kontrolliert und ausgebessert werden, da sie sich mit der Zeit abnutzen oder abgelegenere Wege sehr schnell zuwachsen. 
  • Arbeit im organischen Garten: Um die Lodge mit frischem Obst und Gemüse zu versorgen, ist es sehr wichtig, dass der Gemüsegarten gepflegt und geerntet wird. 
  • Landwirtschaftliche Projekte: An- und Abbau von Kaffee, Bananen und Rohrzucker. Herstellung von "panela" (Zucker) auf traditionelle Art und Weise.
  • Anlegen eines Gartens, speziell für Kolibris: Bepflanzung mit einheimischen Pflanzen und Blumen, um Kolibris eine Nahrungsquelle zu geben. Der Garten dient gleichzeitig dazu, die Kolibris bei der Essensaufnahme zu beobachten.
  • Wiederaufforstung, Bäume pflanzen: "Cedro" ist eine einheimische Baumart. Die Lodge betreibt ein aktives Wiederauffortstungsprojekt dieser Baumart.
  • Instandhaltung des Orchideengartens: Pflege und Erforschung von über 300 Orchideenarten. Einige dieser Arbeiten erfordern Erfahrung in Botanik oder Biologie.
  • Generelle Instandhaltungsarbeiten: Rund um die Lodge gibt es immer etwas zu tun. Gebäude müssen ausgebessert werden, Erweiterungen müssen erbaut oder Einrichtungen neu gestaltet werden.

Vor allem Volontäre, die einen langen Aufenthalt planen, werden oftmals einem bestimmten Projekt zugeteilt, welches sie dann starten und komplett durchführen können.

Normalerweise wird von Montag bis Freitag, täglich ungefähr 8 Stunden gearbeitet. Der Arbeitstag beginnt immer so gegen 8:00 Uhr, dann ist es noch so herrlich frisch draussen. Bitte bedenke, dass die Arbeitszeit auch immer vom Arbeitspensum, Wetterbedingungen und nicht eingeplanten Situationen abhängt. Flexibilität ist gefragt!

Erst kürzlich hat die Lodge ihre Gebäude um ein Labor erweitert. Dieses dient internationalen Wissenschaftlern als Arbeitsstelle. In der letzten Zeit kamen vermehrt Biologen oder andere Wissenschaftler auf die Lodge, angezogen von der ausserordentlichen Artenvielfalt, die es dort zu bestaunen und erforschen gibt. Wenn Wissenschaftler vor Ort sind, können interessierte Freiwillige auch ihnen etwas über die Schulter schauen und bei ihren Investigationsarbeiten mithelfen.

Unterkunft

  • Lodge im Nebelwald
  • Gästehaus im Tal
  • 2 bis 8-Bett-Zimmer
  • 3 Mahlzeiten pro Tag

Je nachdem in welchem Projekt du gerade arbeitest, wirst du entweder in der Lodge oben in den Bergen oder im Gästehaus unten im Tal untergebracht sein. Die Lodge befindet sich im Herzen des Nebelwalds in einer Höhe von knapp 1.900 Metern. Sie bietet eine unglaublich schöne Panoramasicht. Auch das Gästehaus im Tal liegt besonders schön, allerdings etwas niedriger als die Lodge. In beiden Unterkünften wirst du mit Vollpension versorgt und es stehen Duschen mit warmem Wasser und Bettwäsche zur Verfügung. Vegetarier oder Personen, die spezielle Ernährungspläne einhalten müssen, sind auch herzlich willkommen.

Das Verwaltungsbüro der Lodge befindet sich unten im Tal. Wenn du in der Lodge zum Arbeiten eingeteilt wirst, dann verbringst du normalerweise von Montag bis Freitag oben in den Bergen und gehst für das Wochenende in das Gästehaus ins Tal. Die Lodge und das Gästehaus sind ca. 40 Minuten Autofahrt plus einem ca. 90 minütigen Fussmarsch voneinander entfernt. Das klingt zwar etwas anstrengend, aber in Ecuador ist man weitere Entfernungen gewöhnt und die herrliche Landschaft machen die Distanz sehr abwechslungsreich und unterhaltsam.

In beiden Unterkünften gibt es Schlafräume in verschiedenen Grössen. Sie beherbergen zwischen zwei bis acht Personen. Es kann auch vorkommen, falls das Freiwilligenprojekt voll gebucht ist, dass Männer und Frauen in gemischten Zimmern unterkommen. Mit etwas Respekt und Rücksicht auf deine Mitbewohner hat dies aber in der Vergangenheit noch nie zu Problemen geführt.

Solarzellen versorgen die Lodge nur begrenzt mit Strom, aber die lauen Nächte und die Geräusche der Tiere im Nebelwald lassen sich ohnehin viel besser bei gedämpftem Kerzenlicht oder dem Strahl aus der Taschenlampe geniessen. Das Gästehaus im Tal hingegen wird vom öffentlichen Stromnetz versorgt. Unten im Tal ist auch Internetanschluss verfügbar, oben auf der Lodge allerdings nicht.

Die Wochenenden kannst du relaxt beim Schwimmen, Sport treiben oder bei der Vogelbeobachtung verbringen. Oftmals schliessen sich die Volontäre (sofern mehrere zum gleichen Zeitpunkt da sind) auch zusammen und machen kleinere Unternehmungen in der näheren Umgebung. Wenn du möchtest kannst du natürlich auch an den Aktivitäten der örtlichen Gemeinde teilnehmen. In den nahe gelegenen Städten gibt es auch gut besuchte Feste.

Anforderungen

Sprache:
Englisch- und/oder Spanischkenntnisse (Spanischkurs in Ecuador über uns buchbar!)

Voraussetzungen:
keine speziellen Vorkenntnisse notwendig

Mindestalter:
ab 18 Jahren

Impfung:
Nicht erfordert. Bitte frage bei uns und immer auch deinen Hausartz nach seinen Impfempfehlungen.

Versicherung:
Auslandskrankenversicherung wird erfordert. Umfassender Versicherungsschutz mit speziellen Tarifen für unsere Auslandsprogramme (ohne Selbstbehalt!) können über uns abgeschlossen werden.

Visa:
Touristenvisum für 90 Tage gültig. Weitere Informationen zu Visumsanforderungen bei uns und bitte setze dich auch mit dem zuständigen Konsulat in deinem Heimatland in Verbindung.

Details

Die Eco-Lodge befindet sich in dem nordwestlichen Andengebirge von Ecuador. Sie liegt wunderschön inmitten des Nebelwalds auf einer Höhe von fast 1.900 Meter. Dieses Gebiet ist ein globaler "hotspot" im Bezug auf Artenvielfalt. Über 1500 verschiedene Pflanzenarten, einschliesslich Orchideen, Bromelien und andere Aufsitzerpflanzen finden sich hier vor. Ausserdem leben über 390 für unser Verständnis exotische Tierarten in dieser Gegend, einschliesslich der bedrohte andinische Brillenbär.

Die Lodge wurde vor über 30 Jahren als agrarwirtschaftliche Kooperation mit der Absicht gegründet, Bauersfamilien, die sonst keine Einkommensalternativen haben, einen Ort sicherzustellen, an dem sie Getreide anbauen und Vieh züchten können. Mit der Zeit wurde jedoch schnell klar, dass der abgelegene Nebelwald für diese Vorhaben nur sehr schlecht geeignet war und es für die Bewohner und die Umwelt weitaus wertvoller ist, den Wald intakt zu halten. Daher setzt sich die Lodge heutzutage für den Naturschutz und die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen ein. Ausserdem bemüht sie sich grosse Teile des Waldes mit einheimischen Bäumen wieder zu regenerieren.

Der Öko-Tourismus hat sich in der Zwischenzeit zu einer lukrativen Einnahmequelle entwickelt, die es erlaubt den Nebelwald nachhaltig zu schützen und die Besucher über das sensible Ökosystem zu informieren.

Das Freiwilligenprogramm spielte und spielt auch immer noch eine wichtige Rolle, um den Umweltschutz und den Öko-Tourismus zu intensivieren und die Besucher auf die Besonderheiten und Notwendigkeit des Schutzprojekts aufmerksam zu machen. Auch das Gemeindeprojekt lebt mit den Volontären, die sich für das Wohl und die Ausbildung der Gemeindemitglieder, in erster Linie der Kinder, einsetzen.

Volontäre teilen nicht nur die kleinen Wunder des Nebelwalds mit den Ureinwohnern, sondern werden auch von der grossen Gastfreundschaft, der lebhaften Musik, und ihrem Enthusiasmus für die Natur angesteckt. Die Volontäre arbeiten direkt mit den Einheimischen, was reichlich Gelegenheit bietet, das ländliche Ecuador in seiner Ursprünglichkeit kennen zu lernen, Spanisch zu verbessern und sich Insider-Wissen über den Nebelwald anzueignen.

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Quelle: Google Maps

Preise


Programmdauer   in EUR  
           2 Wochen         320.-
           3 Wochen
        480.-
           4 Wochen
        640.-
     jede Zusatzwoche         150.-

Anmeldegebühr 50 EUR.



Im Preis inbegriffen:
  • Unterkunft
  • 3 Mahlzeiten pro Tag
  • Programm-Handbuch
  • Ansprechpartner vor Ort
  • 24h-Notfallnummer
  • Organisation Freiwilligenarbeit

Im Preis nicht inbegriffen:
  • Flug
  • Flughafenabholung
  • Auslandskrankenversicherung
  • Visa (wenn notwendig)
  • Fahrten mit öffent. Verkehrsmitteln vor Ort

Land

Landesinformation Ecuador

EcuadorEcuador verdankt seinen Namen dem Äquator, der direkt durch das Land verläuft. Es zählt zu einem der kleinsten Länder in Südamerika, die Landesfläche beträgt 260.000 km², und umfasst somit drei Viertel der Fläche von Deutschland. Ecuador grenzt im Südosten an Peru, im Nordosten an Kolumbien und die komplette Westseite ist auf natürliche Art und Weise durch den Pazifischen Ozean begrenzt. Insgesamt leben 14 Millionen Menschen in dem kleinen hübschen Land, 2 Millionen davon in der Landeshauptstadt Quito. Besucher Ecuadors Hauptstadt müssen gute Ausdauer haben, denn sie befindet sich auf 2.800 Meter ü.NN., und dort oben wird die Luft etwas dünner. Die grösste Stadt des Landes ist allerdings nicht die Hauptstadt sondern die Küstenstadt Guayaquil mit einer Einwohnerzahl von 3,3 Millionen.

Auch wenn Ecuador was seine Grösse angeht nicht mit seinen Nachbarn mithalten kann, so kann es dennoch stolz sein auf atemberaubende Landschaften, üppige Vegetation, eine bewegte Geschichte sowie interessante Bräuche und Kulturen. Das Klima Ecuadors ist sehr vielfältig. Geprägt wird es zum einen durch starke regionale Temperaturunterschiede und Niederschlagsmengen aufgrund unterschiedlicher Höhenlagen (0 bis über 6000 m). Zum anderen wird das Klima durch den kalten Humboldstrom, der von den Gewässern der Antarktis seinen Weg Richtung Norden findet, beeinflusst. Aufgrund der Äquatornähe ist die Temperaturverteilung allerdings über das Jahr relativ gleichmäßig.

Die Landschaft Ecuadors ist so vielfältig wie seine Menschen und Kultur. Ecuador gilt als eines der Länder mit der höchsten Artenvielfalt der Welt. Besucher werden immer wieder duch die Vielfalt der Landschaften, kulturelle Besonderheiten, traditionelle Feste, Zeremonien und die Einzigartigkeit der Flora und Fauna in ihren Bann gezogen. Darüber hinaus wurde das koloniale Zentrum der Hauptstadt Quito in den 70iger Jahren als erste Stadt überhaupt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, wegen dem besterhaltenen historischen Stadtkern von ganz Lateinamerika.

Ecuador beheimatet tausende verschiedene Tier- und Pflanzenarten und schliesst ausserdem die berühmten Galapagos Inseln mit ein. Sie bilden den Lebensraum der Riesenschildkröten und sind der Entstehungsort der Evolutionstheorie nach Charles Darwin.Dank dieser Vielfalt kommen sowohl Naturliebhaber als auch Kulturfans auf ihre Kosten und der Tourismus hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt.

Sobald du diesen Teil Südamerikas etwas näher erkundest, wirst du die vielen Attraktionen, die sowohl Touristen als auch Freiwillige aus der ganzen Welt begeistern, kennen lernen. Besonders sehenswert ist das Andenhochland, das Gebiet des Amazonas Regenwaldes, die vielen Vulkane und last but not least Traumstrände entlang der Pazifikküste. Die Küstenregion am Pazifischen Ozean ist der perfekte Ort um zu tauchen, schnorcheln, Wassersportarten zu betreiben oder einfach um nur faul am Strand zu liegen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Ecuadors Hinterland bietet vor allem Naturfreunden und Abenteurern viele Möglichkeiten, wie z.B. Trekking-Touren, Rafting, Reiten, Tierbeobachtungstouren und andere Outdoor-Aktivitäten!

Du wirst dich zweifelslos sehr wohl fühlen in der Gesellschaft der Ecuadorianer. Sie gelten als sehr offene, gastfreundliche und herzliche Menschen.


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