
Programme
ECUADOR - Öko-Tourismus und Tierschutz 
![]() |
Buchungsnr.: EC113 Land: Ecuador + Lage: Amazonas Gebiet bei Tena Mindestaufenthalt: 2 Monate Startdatum: das ganze Jahr über buchbar. Preis: 2 Monate, ab 300 EUR |
| Mehr Fotos... |
Aufgaben
- Tiere pflegen und betreuen
- Tiere füttern
- Käfige und Gehege säubern und instandhalten
- Führungen durch das Gelände des Zentrums (auf Spanisch)
Ein wichtiger Teil der Freiwilligenarbeit ist es, die Besucher des Rehabilitationszentrums zu betreuen und durch die Anlagen des Zentrums zu führen. Das Tier-Reha-Zentrum finanziert sich durch Eintrittsgelder und private Spenden.
Für die Betreuung der Besucher werden motivierte, enthusiastische Volontäre gesucht, die Lust haben, die Gäste auf interessante Art und Weise durch das Gelände zu führen und ihnen die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt zu erklären. Natürlich bekommen alle Volontäre erst einen Einführungskurs, indem sie alle relevanten Informationen über die Einrichtung und die exotischen Tiere bekommen. Du solltest das Talent haben, Touristen aus der ganzen Welt geduldig Fragen über die Tiere und die Mission des Zentrums zu beantworten.
Eine weitere und zumindest genauso wichtige Aufgabe ist das Füttern und die Pflege der Tiere. Nicht alle der Tiere leben in freier Wildbahn und können ihr Futter daher nicht selbst jagen oder sammeln. Einige müssen in Käfigen gehalten und dort versorgt und rehabilitiert werden. Die Käfige müssen sauber und ordentlich gehalten werden. Neuankommende Tiere werden untersucht und zuerst einmal beobachtet.
Abgesehen von der Arbeit mit den Tieren sind auch andere Aufgaben, wie die Instandhaltung von Wegen, das Sammeln von Ästen für die Gehege und das Ernten von Bananen etc. zu erledigen. Die Volontäre helfen dort mit, wo sie am meisten gebraucht werden. Wenn es möglich ist, werden deine Wünsche und Intressen natürlich berücksichtigt.
Als Freiwilliger arbeitest du 5 Tage die Woche. Deine freien Tage (jeder Volontär hat zwei pro Woche) werden am Anfang der Woche mit den anderen Mitarbeitern abgesprochen, damit garantiert ist, dass immer genug Freiwillige vor Ort sind. Die erste Aufgabe am Morgen ist es, die Mahlzeiten für die Tiere vorzubereiten und diese zu füttern. Besucher kommen zwischen 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr, um an den Führungen teilzunehmen. Die zweite Fütterung der Tiere, findet am Nachmittag, ab 13:00 Uhr statt.
Unterkunft
- Gästehaus
- 2-Bett-Zimmer
- 3 Mahlzeiten pro Tag
Für die Volontäre stehen zwei verschiedene Gästehäuser zur Verfügung. Diese sind durch eine Brücke miteinander verbunden. Es gibt genug Platz für bis zu 14 Personen, normalerweise kommen die Volontäre aus der ganzen Welt. Die Schlafräume sind mit 2 Betten ausgestattet, so dass sich immer zwei Personen ein Zimmer teilen. Mit fremden Menschen zusammen zu leben ist einerseits eine Herausforderung, andereseits ist es auch eine unvergessliche und bereichernde Erfahrung. Du wirst Kontakt mit Leuten aus der ganzen Welt haben, Leute aus anderen Kulturen und mit anderen Ansichten. Diese Tatsache erweitert persönliche Horizonte und wird deinen Aufentahlt zu einer einzigartigen Erfahrung machen.
Stell dich bitte auf ein einfaches aber aufregendes Leben ein. In den Häusern gibt es weder Elektrizität noch Telefonanschluss. Licht gibt es nur in Form von Kerzen. Telefonzellen sind in der nächsten Stadt vorhanden. Du kannst aber auch ein für das Ausland beeignete Handy benutzen. An verschiedenen Orten des Zentrums gibt es Handyempfang. Fliessendes Wasser, eine Dusche und Toiletten gibt es in den Gästehäusern. Kleidung muss mit der Hand gewaschen werden, Waschmittel ist vorhanden. Du kannst dir ganz sicher sein, dass die herrliche Natur und das Abenteuer eine Zeit lang in der Wildnis zu leben, den Verzicht auf gewohnte Standards entschädigt!
Unter der Woche wird das Mittagessen von zwei einheimischen Frauen zubereitet. An den Wochenenden wird das Frühstück, Mittag- und Abendessen gemeinsam von den Freiwilligen gekocht. Die Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen und es ist immer sehr spannend den Erfahrungen und Erlebnissen der anderen Volontäre zu zuhören. Einmal pro Woche kommt ein Lastwagen, um die Nahrungsmittel zu liefern. Es besteht die Möglichkeit Getränke wie Cola, Bier, etc aus der Hausbar zu erwerben. Das Wasser ist trinkbar und es gibt immer frische Früchte für den kleinen Hunger zwischendurch oder falls du dir einen frischen Fruchtsaft pressen möchtest.
Anforderungen
Sprache:Sehr gute Spanischkenntnisse, zusätzlich: Englisch, Französisch oder Deutsch
Voraussetzungen:
Bevorzugt Personen mit Kenntnissen im Umgang mit Tieren oder Tiermediziner. Naturliebhaber. Motivierte Leute, die keine dieser Vorkenntnisse haben, sind auch herzlich willkommen.
Mindestalter:
mind. 18 Jahre
Impfung:
Tetanus, Gelbfieber, Polio, zusätzliche Impfempfehlungen des Heimatlandes beachten.
Versicherung:
Auslandsreisekrankenversicherung für Ecuador.
Visa:
Für Aufenthalte über 90 Tage wird ein Visum benötigt. Weitere Informationen auf Anfrage oder beim ecuadorianischen Konsulat in deinem Heimatland.
Details
Das Rehabilitationszentrum wurde 1993 von einem Schweizer Paar gegründet. Diese beiden für den Tier- und Umweltschutz engagierten Menschen leiten die Einrichtung auch heute noch. Seit 2008 gibt es vier zusätzliche Mitarbeiter, die sogenannten "daily managers". Das Zentrum leitet ausserdem weitere Projekte. Es gibt eine Lodge zur Förderung des Öko-Tourismus, das Rehabilitationszentrum für wilde Tiere und es gibt ein Reservat zur Erhaltung und zum Schutz des Regenwaldes. Zu guter Letzt gibt es ausserdem ein kleines Hotel in einer Quichua Gemeinde.Das Rehabilitationszentrum befindet sich in einem geschützten Teil des Regenwaldes und beherbergt eine Vielzahl verschiedener Tierarten; einige davon sind vom Aussterben bedroht. Die meisten der Tiere erreichen das Zentrum bedauerlicherweise in einem sehr schlechten Zustand. Viele sind unterernährt, verletzt oder voller Parasiten. Das Ziel ist es die Tiere nach erfolgreicher Rehabilitation wieder in die Wildnis zu entlassen. Leider ist das zum Schutze mancher Tiere nicht immer möglich. Diese Tiere leben entweder in einem Freigehege oder müssen in Käfigen vor anderen Tieren und Menschen geschützt werden. Der Idealfall wäre es, jedes Tier wieder freilassen zu können. Es gibt allerdings eine Vielzahl von Gründen warum es manchmal eine schwierige Entscheidung ist, die Tiere in ihre gewohnte Umgebung zu entlassen oder nicht. Die Tiere müssen irgendwo ausgesetzt werden und die Entlassung aus der Gefangenschaft in die freie Wildbahn ist für sie oft stressig und verwirrend. Dies birgt die Gefahr, dass die Tiere schnell wieder Opfer von Wilderen oder anderen Tieren werden. Es ist sinnlos ein Tier auf die Freiheit vorzubereiten, wenn es sofort wieder eingefangen wird.
Das Zentrum liegt 12 Kilometer im geschützten Regenwald, wo das Jagen verboten ist. Dies ist das Gebiet, in dem die Tiere ausgesetzt werden. Leider ist das Rehabilitationszentrum wie eine kleine geschützte Insel in einem grossen ungeschützten Gebiet.
Preise
| Programmdauer | in EUR |
|---|---|
| 2 Monate |
300.- |
| Zusatzwoche |
40.- |
Anmeldegebühr 50 EUR.
Im Preis inbegriffen:
- Unterkunft
- 3 Mahlzeiten pro Tag (Früshstück, Mittag, Abendessen)
- Programm Handbuch
- Ansprechpartner vor Ort
- 24h-Notfallnummer
Im Preis nicht inbegriffen:
- Flug
- Flughafen Transfer
- Auslandskrankenversicherung
- Visa (wenn notwendig)
- Persönliche Ausgaben
Land
Landesinformation Ecuador |
![]() Auch wenn Ecuador was seine Grösse angeht nicht mit seinen Nachbarn mithalten kann, so kann es dennoch stolz sein auf atemberaubende Landschaften, üppige Vegetation und eine bewegte Geschichte und interessante Bräuche und Kulturen. Das Klima Ecuadors ist sehr vielfältig. Geprägt wird es zum einen durch starke regionale Temperaturunterschiede und Niederschlagsmengen aufgrund unterschiedlicher Höhenlagen (0 bis über Die Landschaft Ecuadors ist so vielfältig wie seine Menschen und Kultur. Ecuador gilt als eines der Länder mit der höchsten Artenvielfalt der Welt. Besucher werden immer wieder duch die Vielfalt der Landschaften, kulturelle Besonderheiten, traditionelle Feste und Zeremonien und die Einzigartigkeit der Flora und Fauna in ihren Bann gezogen. Darüber hinaus wurde das koloniale Zentrum der Hauptstadt Quito in den 70iger Jahren als erste Stadt überhaupt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, wegen dem besterhaltenen historischen Stadtkern von ganz Lateinamerika. Du wirst dich zweifelslos sehr wohl fühlen in der Gesellschaft der Ecuadorianer. Sie gelten als sehr offene, gastfreundliche und herzliche Menschen. Hier geht es zu den Auslandsprogrammen in Ecuador... |























