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Programme

COSTA RICA - Forschung und Datenerfassung im Regenwald  Costa Rica

COSTA RICA - Forschung und Datenerfassung im Regenwald Projekt: Tiere und Natur
Buchungsnr.: CR111
Land: Costa Rica +
Lage: Heredia
Mindestaufenthalt: 2 Wochen
Startdatum: das ganze Jahr über buchbar.
Preis: ab 2 Wochen, 330 EUR

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Aufgaben

  • Datensammlung mit GPS, Kompass etc für GIS Datensysteme
  • Datensammlung für biologische Datenbank
  • Daten aktualisieren und Berichte erstellen
  • Erkundung des Regenwalds

Während ihres Aufenthalts in der Feldstation unterstützen unsere Volontäre die Ortskräfte dabei, Daten zu sammeln und zu erfassen. Die Aufgaben stehen im Zusammenhang mit aktuellen Forschungsprojekten. Volontäre lernen die Ziele der Feldarbeit und Datensammlung zu verstehen und entwickeln sehr schnell Fähigkeiten die Daten zu analysieren und in Berichten zu erfassen. Ebenso haben viele Volontäre Arbeitsberichte über ihre Funde erarbeitet und konnten die Berichte vortragen. Das Freiwilligenprojekt im Regenwald ermöglicht den Volontären erste Erfahrungen mit wissenschaftlichen Studien zu machen oder vorhandene Kenntnisse in die Praxis umzusetzen.

Diese Kenntnisse und vor allem auch der direkte Kontakt mit dem Regenwald sind sowohl fachlich als auch persönlich sehr bereichernd und unvergessliche Erfahrungen.

Ausserdem wirst du grundlegende Aspekte über das fragile Ökosystem des Regenwalds kennen lernen und Daten für die Langzeitprojekte des Zentrum für Regenwaldstudien sammeln. Die Studien sind Teil eines sehr erfolgreichen Arbeitsmodels zur Förderung des Umweltschutzes. Weiterhin werden die Daten für Umwelterziehungsprogramme verwendet und fliessen in den Öko-Tourismus mit ein, die von dem Zentrum angeboten werden.

Unsere Volontäre können sich eines der folgenden Projekte aussuchen. Bitte bedenke jedoch, dass es nicht möglich ist das Projekt nachträglich zu wechseln.

GIS Project:
Die Aufgaben umfassen die Entwicklung und die Einführung einer GIS Datenbank (geographisches Informationssystem), welches die verschiedenen Forschungsprojekte unterstützt. Das Datensystem wird mit Daten, die du mit Hilfe von einem GPS System, Kompass und Messbändern erfasst, aktualisiert.
Wenn du Erfahrung mit AutoCAD haben solltest, dann darfst du gerne eine Karte des Geländes und der Gebäude erstellen. Diese wird dann später in der GIS Datenbank integriert werden. Die Ergebnisse deiner Arbeit berichtest du direkt an den Vorgesetzten des Projekts.

GIS ist ein interdisziplinäres Arbeitsfeld, das verschiedene Fachrichtungen wie z.B. Biologie, Daten-Errechnung, Geografie, Kartographie und Planung miteinander verbindet. Es stellt ein wichtiges Werkzeug in der angewandten Wissenschaft dar. Es integriert und analysiert räumliche Daten und errechnet wichtige Informationen, die auch für den so wichtigen Schutz der biologischen Vielfalt des Regenwalds herangezogen werden.

Phänologie des Ficus (Feige):
In dem Reservat, das zu dem Zentrum für Regenwaldstudien gehört, wurden mindestens 10 Spezien der Gattung Ficus (Fam. Moraceae) registriert. Sie werden durch die Tiere, die hier leben, beispielsweise Affen, Vögel und Fledermäuse, weitflächig verteilt.

Das Hauptziel dieses Projekts ist es, eine Datenbank (örtlich und zeitlich) über die Phänologie des Ficus zu erstellen, um die Verbreitung dieser Spezie genauer zu studieren. Ausserdem sollen die Daten Auskunft darüber geben, welche Ficus Spezie bei Wiederaufforstungsprojekten bevorzugt werden sollte.

Auf Wanderungen duch das Reservat suchen unsere Volontäre nach den markierten und noch unmarkierten Bäumen und identifizieren ihre Standorte. Anschliessend analysieren sie die Früchte und Blüten und beobachten welche Vögel und Tierarten die Bäume heimsuchen. Die Informationen, die du gesammelt hast, wirst du in einem Bericht zusammenfassen und an den Projektleiter weiterreichen. Ausserdem wirst du damit betraut sein, die Datenbank mit den Ergebnissen, zu aktualisieren.Das Regenwaldzentrum stellt Internetanschluss zur Verfügung. Es gibt Computer oder du nutzt deinen eigenen Laptop über WIFI Anschluss. Ausserdem gibt es genügend Arbeitsplatz in dem Büro des Zentrums, eine eigene Bibliothek und Telefonanschluss, um deine Aufgaben und die Datenerfassung optimal auszuführen.

Unterkunft

  • Gästehaus für Volontäre
  • Mehrbettzimmer
  • 1 Mahlzeit pro Tag
  • Möglichkeit sich Frühstück und Abendessen selbst zuzubereiten

Die Feldstation ist der perfekte Ort für diejenigen, die engen Kontakt zur Natur suchen. Sie befindet sich im südöstlichen Teil des Geländes, das von dem Zentrum für Regenwaldstudien verwaltet wird, ca 30 Minuten von der Stadt La Virgen entfernt. Zu erreichen ist die Station über eine Schotterstrasse, die das ganze Jahr über befahrbar ist, trotz teilweise starken Regenfällen. Die Feldstation und das Hauptbüro des Zentrums sind durch einen 45-minütigen Fussmarsch über wunderschön gelegene Pfade miteinander verbunden.

Auf dem Gelände gibt es 2 Gebäude, die Schlaf- und Wohnmöglichkeiten bieten. Das obere Gebäude besteht aus 7 Schlafräumen mit je zwei Stockbetten und verfügt über vier Bäder und Duschen. Das untere Gebäude hat insgesamt 3 Schlafräume mit je zwei Stockbetten sowie Bäder. Ausserdem verfügt es über eine grossräumige Küche und einen Aufenthaltsraum. Diese Gemeinschaftsräume werden sowohl von den Volontären aus dem oberen und unteren Gebäude benutzt. Die Küche ist gut ausgestattet und insgesamt kann das Zentrum bis zu 40 Personen beherbergen.

Eine Solaranlage und ein elektrischer Generator liefern die Stromversorgung. In der Nähe der beiden Gebäude gibt es einen grossen überdachten Bereich, der für Konferenzen, Präsentationen und Vorträge genutzt wird.

Die Freiwilligen teilen sich sowohl die Schlafräume, Bäder und auch Gemeinschaftsräume. In jeder Unterkunft gibt es einen Kühlschrank und die Möglichkeit sich Mahlzeiten zuzubereiten. Es gibt auch eine Waschmaschine.

Das Stadtzentrum von La Virgen ist in einem 25-minütigen Spaziergang oder einer kurzen Taxifahrt zu erreichen. Hier findest du alle möglichen Dinge, die du während deines Aufenthalts brauchen könntest (Bank, Supermarkt, Apotheke, medizinische Versorgung,...).

Das tägliche Mittagessen ist in dem Programm inbegriffen. Für Frühstück und Abendessen sind die Volontäre selbst verantwortlich. Meistens kochen alle zusammen und haben eine Menge Spass dabei. Diese Momente fördern den interkuturellen Austausch noch mehr und bieten eine tolle Gelegenheit sich über die Ereignisse des Tages auszutauschen.

Das Budget für Lebensmittel beträgt ungefähr 50 - 80 EUR pro Monat. Die Freiwilligen können auch im Restaurant des Zentrums essen. Ein leckeres Frühstück gibt es dort für 3 EUR, das Abendessen für 5 EUR.

Anforderungen

Sprache:
Englisch- und/oder Spanischkenntnisse (Spanischkurs in Costa Rica über uns buchbar!)

Voraussetzungen:
keine speziellen Vorkenntnisse notwendig

Mindestalter:
ab 18 Jahren

Impfung:
Nicht erfordert. Bitte frage bei uns und immer auch deinen Hausartz nach seinen Impfempfehlungen.

Versicherung:
Auslandskrankenversicherung wird erfordert. Umfassender Versicherungsschutz mit speziellen Tarifen für unsere Auslandsprogramme (ohne Selbstbehalt!) können über uns abgeschlossen werden.

Visa:
Touristenvisum für 90 Tage gültig. Weitere Informationen zu Visumsanforderungen bei uns und bitte setze dich auch mit dem zuständigen Konsulat in deinem Heimatland in Verbindung.

Details

Das Zentrum für Regenwaldstudien ist eine international anerkannte gemeinnützige Organisation. Ihr Ziel ist es, den tropischen Regenwald in Costa Rica zu schützen. Das Zentrum führt ausserdem Umwelterziehung an öffentlichen Schulen durch und unterrichtet die Bewohner der örtlichen Gemeinden im Thema Umweltschutz und nachhaltiger Tourismus. Den Touristen, die das Zentrum besuchen, werden ebenfalls Informationen zu diesen wichtigen Themen ausgehändigt. Ein weiterer Schwerpunkt sind wissenschaftliche Studien und die Erforschung der lokalen Flora und Fauna.

Das Zentrum befindet sich in dem Bezirk Sarapiquí und bildet ein privates Natur- und Wildschutzgebiet. Es schüzt insgesamt 345 Hektar Regenwald und verfügt über knappe 9 km Naturwanderpfade. Etwa ein Drittel des Waldes wird für Öko-Tourismus und Umwelterziehungsprogramme genutzt. Der verbleibende Teil bleibt absolut unberührt und stellt ein sicheres Rückzugsgebiet für viele vom Aussterben bedrohte Tierarten dar. Durch die Umwelterziehungsprogramme und der wunderschönen Umgebung und Landschaft, ist das Zentrum eine der ersten Adressen für tropische Studien und ebenso ein beliebtes Ziel für umweltbewusste Touristen.

Die Hauptaufgabe des Zentrums ist ohne Frage die Umwelterziehung. Nationale und internationale Schüler aus der Grundstufe und weiterführenden Schulen besuchen das Zentrum täglich, um an den Umwelterziehungsprogrammen teilzunehmen. Im Jahr 2009 wurden über 6000 Schüler unterrichtet. Der Fokus liegt auf praktischen Übungen und Aktivitäten, durch die die Schüler auf Themen wie Ökologie, Biologie, Artenvielfalt und Nachhaltigkeit aufmerksam gemacht werden. Alle Schüler, die hierher kommen, bekommen die Möglichkeit an Feldstudien teilzunehmen und können alle Einrichtungen und Gegenstände des Zentrums nutzen, um die Umwelt und ihre tierischen Bewohner kennen zu lernen. Ausserdem wird ihnen der Einfluss, den wir Menschen auf das sensible Ökosystem haben, verdeutlicht.

Das Zentrum bietet ausserdem verschiedene Aktivitäten im Bereich Öko-Tourismus an. Jedes Jahr zählt es über 8000 Touristen, die die Einzigartigkeit des Regenwalds näher kennen lernen und verstehen möchten. Die angebotenen Touren ermöglichen den Besuchern die unglaubliche Schönheit des Regenwalds hautnah zu erleben. Zu den Tieren, die regelmässig gesichtet werden, gehören viele verschiedene kunterbunte Vögel, Säugetiere wie Affen und Faultiere, Amphibien, Reptilien, Insekten und beeindruckende Pflanzen.

Anhand des Öko-Tourismus soll ein grösseres Umweltbewusstsein gefördert werden und die Besucher werden auf die Gefahren, mit denen der Regenwald heutzutage konfrontiert ist, aufmerksam gemacht werden. Zusätzlich bietet das Zentrum viele Möglichkeiten für Forschungszwecke. Jedes Jahr kommen Umweltschützer, Wissenschaftler und Studenten aus aller Welt, um das fragile Ökosystem näher unter die Lupe zu nehmen.

Das Zentrum für Regenwaldstudien ist wirklich ein magischer Ort. Wir laden dich herzlich ein, aktiver Teil dieser Initiative zu werden. Sie schützt eine der schönsten Schätze dieser Welt, nämlich unsere Mutter Erde!

cr111_forschungdatenerfassung_regenwald
Quelle: Google Maps

Preise


    Programmdauer            in EUR        
         2 Wochen
         330,-     
         3 Wochen          490,-
         4 Wochen          655,-
         5 Wochen          820,-
         6 Wochen          980,-
   jede  Zusatzwoche  
         130,-

Anmeldegebühr 50 EUR.



Im Preis inbegriffen:
  • Unterkunft
  • Programm-Handbuch
  • Ansprechpartner vor Ort
  • 24h-Notfallnummer
  • Organisation Freiwilligenarbeit
  • 1 Mahlzeit / Tag
  • Teilnahmebestätigung

Im Preis nicht inbegriffen:
  • Flug
  • Flughafenabholung
  • Auslandskrankenversicherung
  • Visa (wenn notwendig)

Land

Landesinformation Costa Rica

Costa RicaCosta Rica ist ein kleiner Staat in Mittelamerika und zählt mit ungefähr nur 51.000 km² zu einem der kleinsten Länder in ganz Lateinamerika. Aber bei Costa Rica trifft das Sprichwort „klein aber oho“ sehr gut zu! Es verfügt über fast 1.300 km Küstenlinie und Traumstrände soweit das Auge reicht, sowie wirklich eine atemberaubende Landschaft. Costa Rica grenzt im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama. Im Westen liegt der Pazifische Ozean und an der Ostseite das Karibische Meer.

In Costa Rica leben 4,5 Millionen Menschen, über 350.000 davon in der Landeshauptstadt San José. Weit über die Hälfte der Costa-Ricaner lebt in Städten, vor allem in dem fruchtbaren Tal in der Landesmitte und dem klimatisch begünstigten Hochland. Unter den mittelamerikanischen Staaten hat Costa Rica den geringsten Anteil an indigener Bevölkerung. Die Einwohner sind vor allem durch Züge der spanischen Einwanderer geprägt.

Das Klima in Costa Rica ist ganz einfach in zwei Jahreszeiten einzuteilen: die Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit erstreckt sich von Mai bis November, die Trockenzeit von Dezember bis April. Aufgrund der Lage nahe des Äquators zählt Costa Rica zu den tropischen Ländern.

Dank einer sehr aktiven und effizienten Umweltpolitik stehen rund 27% der Landesfläche unter Naturschutz. Das Land zählt mehr als 20 Nationalparks ihr Eigen und zusätzlich gibt es unzählige private Schutzgebiete. Die natürlichen Schönheiten und Artenvielfalt ziehen jedes Jahr über eine Million ausländische Besucher an. Um den Tourismus mit dem Umwelt- und Artenschutz unter einen Hut zu bekommen, setzt Costa Rica erfolgreich auf den Ökotourismus. Costa Rica war sogar eines der ersten Länder, das den Ökotourismus weitflächig eingeführt hat.

Costa Ricas Nationalparks beheimaten eine wirklich beeindruckende Vielfalt an exotischer Flora und Fauna. Jeder Park hat seine eigenen Besonderheiten. Bestaunen kann man unter anderem viele verschiedene bunte Vögel, Schlangen, Echsen und Schmetterlinge. Ausserdem seltene Säugetiere, die man sonst nur aus dem Zoo oder Fernsehen kennt, wie z.B. Faultiere, Jaguare, Pumas, Brillenbären. In den Baumwipfeln findet man Herden von Affen, die neugierig auf einen runterblicken. Die Nationalparks, die sich an den Küsten befinden widmen sich in der Regel dem Schutz der riesigen und noch weitgehend unerforschten Meeresschildkröten, die alljährlich zur Eiablage nach Costa Rica kommen.

Der Tourismussektor zählt zu den wichtigsten Einnahmequellen und Costa Rica gehört zu den meistbesuchten Ländern der Region. Jedes Jahr kommen über 2 Millionen Touristen aus aller Welt, um vor allem die landschaftlichen Schönheiten und das Tierreich zu erkunden. Costa Rica hat wirklich alles, was man für einen Traumurlaub braucht! Desweiteren ist Costa Rica politisch das stabilste Land in Mittelamerika und hat vor über 60 Jahren das Militär abgeschafft.

Zu guter Letzt ist Costa Rica der perfekte Ort, um das Spanischstudium mit Outdoor-Abenteuer zu verbinden. Die Menschen sprechen generell sehr langsam und klar und von San José aus kann man alle touristischen Hightlights einfach erreichen. Die Costa-Ricaner sind ein sehr zufriedenes und ruhiges Völkchen und haben immer ein Lächeln im Gesicht.


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